Gerätturnen
Gerätturnen ist eine olympische Individualsportart. Ziel ist es, an Turngeräten Übungen nach vorgegebenen Kriterien (Technik und Haltung) auch in Verbindungen auszuführen. Durch das Gerätturnen werden vor allem koordinative und konditionelle Fähigkeiten entwickelt, aber auch Mut, Willensqualitäten und Selbstbeherrschung.
Unterschieden wird zwischen dem schul- und breitensportlich orientierten Gerätturnen und dem wettkampforientierten Kunst- bzw. Leistungsturnen.
Im Wettkampfbereich, männlich, sind folgende sechs Geräte üblich (in olympischer Reihenfolge):
- Boden
- Pauschenpferd
- Ringe
- Sprung (über Sprungtisch, Pferd, Kasten oder Bock)
- Barren
- Reck
Im Wettkampfbereich, weiblich, sind folgende vier Geräte üblich (in olympischer Reihenfolge):
- Sprung
- Stufenbarren
- Schwebebalken
- Boden
Im Schulsport kommt darüber hinaus häufig das Minitrampolin zum Einsatz. Geturnt wird auch an Bank,
Sprossenwänden und an bzw. mit Matten und kleinen wie großen Kästen.
Im Abenteuer- bzw. Hindernisturnen werden Gerätelandschaften mit Groß- und Kleingeräten aufgebaut und beturnt.
Das Schulturnen lässt sich gut mit den Bereichen Gymnastik, Fitness, Akrobatik und Tanz verbinden.